„Wir sind eine starke Gemeinschaft“

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Corona hat im vergangenen Jahr auch das Vereinsleben der Ortsclubs auf den Kopf gestellt. Herausfordernde Monate liegen hinter uns. Doch auch in diesen schwierigen Zeiten haben sich unsere Ehrenamtlichen für den ADAC engagiert. Sie haben Wege gefunden, auch wenn es sicherlich nicht immer einfach war – mit Leidenschaft und Herzblut als verbindende Klammer zwischen Haupt- und Ehrenamt, die uns verbindet.

„Der ADAC Mittelrhein ist mit seinen Förderprogrammen und Angeboten im Verkehr, Touristik und Motorsport ein Garant für das Ehrenamt“, sagt Hagen Fries. Er ist Vorsitzender des AMC Arzbach, einer von unseren 55 Ortsclubs.


Seit der Vereinsgründung im Jahr 1974 sind nicht nur aktive Motorsportler für den AMC Arzbach auf den hiesigen Rennstrecken in Rheinland-Pfalz unterwegs, sondern auch viele ehrenamtliche Helfer, die bei zahlreichen ADAC Veranstaltungen für einen reibungslosen Ablauf sorgen: vom Internationalen ADAC Truck-Grand-Prix über ADAC Rallye Deutschland bis zur Mittelrheinischen Geländefahrt.


Mehrere Monate Vorbereitungszeit, Nachtschichten und Wochenendarbeit nehmen die 190 Vereinsmitglieder dabei gerne in Kauf. „Motorsportverrückt, Benzin im Blut und totale Identifikation mit dem ADAC – da legen wir gerne Extraschichten ein“, so Fries.
Doch im vergangenen Jahr war Pandemie-bedingt alles anders, aber: „Wir sind eine starke Gemeinschaft, die im Krisenjahr 2020 noch stärker zusammengewachsen ist.“ Gesagt, getan: Fries und seine Kollegen organisierte einen eigenen Kart Slalom in Bad Ems, unterstützten bei der GT World Challenge Europe am Nürburgring und Mittelrheinischen ADAC Geländefahrt in Kempenich oder begaben sich selbst auf die Piste – physisch und virtuell: vom Mittelrheinischen Kart Cup über ADAC Rookie Cup bis hin zum ADAC Digital Cup.


„Vielerorts kam das Leben zum Stillstand, aber wir haben versucht, unser Vereinsleben unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben so aktiv wie möglich zu gestalten. Ich denke, dass ist uns gelungen“, blickt Fries zurück und mit Zuversicht voraus.


Was viele Vereine beklagen, können Fries und seine Vorstandskollegen nicht bestätigen: Nachwuchsprobleme. „Neben unseren Kart Slalom Veranstaltungen erreichen wir gerade auch durch die SimRacing-Events des ADAC Mittelrhein eine jüngere Zielgruppe und konnten bislang einige Youngster für unseren Verein rekrutieren“, freut sich Fries. Ein weiterer wichtiger Garant für die Zukunft des Ehrenamtes.